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Titel: DAVID PFEFFER Veranstaltungsort: HALLE / München Kategorie: Live Datum: Donnerstag, 09.02.2012 Time: 20:00 Uhr Beschreibung: Er ist der umschwärmte Sieger einer extrem hochklassigen X Factor-Staffel 2011. Der beurlaubte Polizist David Pfeffer hat mit seiner sensiblen Stimme, wahrhaftigem Gefühl und einem ganz eigenen Stil die Herzen der Zuschauer erobert. Nach dem Herzschlag-Finale der Show kann es der empfindsame Duisburger kaum erwarten, seine große Liebe - die Musik - zum Beruf zu machen. Mit seiner zurückhaltenden, ernsthaften Art und richtig viel Talent schlug er nicht nur bei Mentor Till Brönner voll ein. Das Schöne ist, dass Till und ich immer gleicher Ansicht waren: Die Erfahrungen bei X Factor sind sehr intensiv - es ist wichtig, sich dabei sein Wesen zu bewahren. Ich glaube, das ist mir gelungen. Vermutlich ist auch die Tatsache, dass David schon vor der Show jahrelang mit seiner Band Inpaticular Musik gemacht hat, der Anker, an dem sich sein Charakter immer wieder ausrichten kann. Musik macht man ja nicht wegen einer TV-Show. Sie kann ein tolles Sprungbrett sein, aber nicht das
Ziel. Ich genieße die mediale Aufmerksamkeit, aber ich bleibe der David, der ich auch vorher schon war. Seine Bedenken haben sich jedenfalls vollends zerstreut. Ich habe mich bei X Factor total wohlgefühlt. Im Bootcamp, im Juryhaus und bei den Liveshows. Ich habe eine Menge Respekt vor so viel Talent und dem künstlerischen Niveau insgesamt. Ohne Allüren und mit verdammt viel Tiefgang auf den Stimmbändern, sang sich David Pfeffer dann pfefferstyle durch die Liveperformances. Er machte sich Hymnen von Coldplay über The Police bis zu Adele zu eigen. Davids erklärtes Ziel, dem Publikum ohne übertriebene Show-Effekte Emotionen nahe zu bringen, ist ihm Woche für Woche gelungen Ich verehre Künstler wie Damien Rice oder William Fitzsimmons, der ein ganzes Album über Trennungsschmerz gemacht hat. Das mögen andere einseitig finden, aber ich mag so was. Mir persönlich imponiert das wesentlich mehr, als technisch versiert zu sein. Ahnlich bodenständig ist sein Blick auf die öffentliche Wahrnehmung seiner Person. Er findet sich und sein Leben auch eigentlich gar nicht spektakulär genug, um ständig darüber zu reden. Ich rede schon gerne - aber am liebsten über Musik. Darüber kann man sich mit mir stundenlang unterhalten, grinst er. Über die Thematisierung seines Single-Daseins muss er eher schmunzeln. Es ist halt so, aber es gibt doch Tausende von Singles da draußen. Auch wenn er sich darüber im Klaren ist, dass ihm diese private Nebensache vielleicht ein wenig geholfen hat - wenn er betont, dass er es genauso gesagt hätte, wenn er seine Traumfrau schon gefunden hätte, dann nimmt man ihm jedes Wort ab. Genauso wie wenn er singt. Nach seinem Sieg im Finale freut sich David darauf, weiter Musik zu machen und sie in die Welt zu tragen. Das ist das Schönste für mich: Man spielt einen Song und kann ihm ein eigenes Gesicht geben. Das Gefühl kann man mit nichts anderem vergleichen. Es klingt vielleicht pathetisch, aber hinterher kann alles passieren - die Musik, die man zum Leben erweckt hat, besteht für immer weiter. Sie überdauert alles. Als größtes Kompliment empfindet es David, wenn ihm seine Zuhörer nach dem Konzert sagen, dass sie verstanden haben was er ausdrücken will - dass das Gefühl, das er mit seinen einfühlsamen Interpretationen transportiert, angekommen ist. Dieses Lob wird David Pfeffer, dem Sarah Connor bereits vor laufenden Kameras bestätigt hat, ein echter Künstler zu sein, vermutlich oft hören, wenn er mit seiner sinnlichen Stimme und dieser ganz besonderen Ausstrahlung die Bühnen dieser Welt erobert. Pfeffer-Style eben.
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